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Helmut Schmidt

"Der kühle Klare aus dem Norden" -

(Leserbrief - Veröffentlichung verweigert)

(Beim  Auftritt von Steinbrück war ich zugegen. Zum lobhudelnden Artikel der Rheinpfalz habe ich einen Leserbrief geschrieben, dessen Veröffentlichung aber mit dem Hinweis abgelehnt wurde,  Leserbriefe von Mandatsträger würden prinzipiell von der Rheinpfalz nicht abgedruckt.)

Peer Steinbrück aufTour, auch in Kirchheimbolanden, im gut gefüllten großen Saal des Kreishauses.  Er soll, er will es also richten für die SPD bei der BTW 2013 !  Erwartungsfrohe Gesichter und  zugleich unausgesprochen die Frage im Hinterkopf:   Ist die SPD mit diesem Kandidaten gut beraten ? Hat er das Format und eine politische Vergangenheit, die ihn zu seinem Vorhaben befähigen ?               Ein Blick zurück: 2002 wurde Peer Steinbrück Ministerpräsident in NRW und damit Nachfolger von W. Clement. Seine erste Wahl dort war die von 2004, bei der er das schlechteste Ergebnis  der SPD (seit 1954) in ihrem Stammland erzielte und Rüttgers von der CDU klar gewann. Nichtdestotrotz wurde der Wahlverlierer Finanzminister in der Großen Koalition unter Frau Merkel.  Hier konnte er die Arbeits- und vor allem die Finanzmarktpolitik von Schröder/Eichel fortsetzen.   Er hat in diesen Jahren an etlichen Gesetzen mitgewirkt, die den Finanzkonzernen (Großbanken, Hedgefonds,Versicherungen) noch weiter Tor und Tür geöffnet haben für ihre Geschäftspraktiken (Verbriefungen von (faulen) Krediten, Derivate-Handel, Private-Equity-Geschäfte, sprich Privatisierungen etc.)  In der Bankenkrise verkündete er noch im September 2008, dass das deutsche Bankensystem stabil und keine Rettung nötig sei.  Aber Ende diesen Monats musste die HypoRealEstate gerettet worden, weil ansonsten - angeblich - das Finanzsystem kollabiert wäre.
2009 verlor Steinbrück bei der BTW seinen Wahlkreis und zog als Hinterbänkler in den Bundestag ein.   Das SPD-Ergebnis von 23 %, ein einzigartiges Desaster in der Parteigeschichte, hatte er mit Steinbrück und anderen zu verantworten. Nach der Wahl wurde es dann etwas ruhiger und der Kandidat verdiente sich - neben der MdB-Diät - noch ein kleines Zubrot . Er hatte sich ja 2008 als Retter des Bankensystems feiern lassen    ( s.v. "systemrelevante, notleidende Banken") ...    und wurde nun  belohnt von jenen, die er gerettet hatte: allein 2010 hat er durch ca. 30 Vorträge bei Großbanken, Fonds und Versicherungen etwa 500.00 € 'verdient' !     

                                                                                                                                Und jetzt will Peer Steinbrück, der es wie kein Zweiter versteht Wahlen zu verlieren, der eine Finanzkrise im Sinne der Verursacher händelte, der einen guten Job machte - wohlgemerkt für sich und sein Konto - nun will also dieser Mann  Kanzlerkandidat der SPD werden.                                                             Wer glaubt, immer noch glaubt, dass  Peer Steinbrück eine gute Wahl wäre und gerade er die SPD aus den Fängen des Neoliberalismus befreien kann, der glaubt wohl auch , dass Zitronenfalter Zitronen falten.


Literaturhinweise:

 

Hinweise auf investigative Texte zu den gr. Verdiensten von Peer Steinbrück um die SPD und Deutschland : A) http://www.freitag.de/kultur/1038-der-hochtrabende

B) http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3931/steinbruck-und-der-offenbarungseid-der-politischen-klasse

C) http://www.der-postillon.com/2011/10/altbundeskanzler-helmut-schmidt-auf.html Altbundeskanzler Helmut Schmidt auf "Enkeltrick" hereingefallen 24.10. 2011

Berlin (dpo) - Postillon-Recherchen haben ergeben, dass Altbundeskanzler Helmut Schmidt (92) dem sogenannten "Enkeltrick" zum Opfer fiel. Demnach gelang es dem Trickdieb und Betrüger Peer S., durch gemeinsames Schachspielen Schmidts Vertrauen zu erschleichen und dadurch Tantiemen für ein Buch und eine informelle Ernennung zum Kanzlerkandidaten der SPD zu ergaunern.